Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  /   Technische Fakultät  /   Department Informatik

Betriebssystemelehre während Corona

Organisation

Da Betriebssysteme durch die Corona-Pandemie nicht als Präsenzveranstaltungen stattfinden kann, bieten wir das Modul dieses Semester virtuell an. Lediglich die Sprechstunde findet synchron an einem festen Zeitslot

  • Mittwochs, ab 12:15 Uhr
statt, die Teilnahme wird empfohlen.
Im Folgenden eine Zusammenfassung zu den wichtigsten organisatorischen Punkten.

Vorlesung

Die Vorlesung wird kapitelweise als Screencast aufgezeichnet und im Wochentakt veröffentlicht.

Übung

Das notwendige Wissen für die jeweilige Übungsaufgabe wird als Screencast aufgezeichnet und im Zweiwochentakt veröffentlicht.

Für die Entwicklung des Studenten-Betriebssystems (StuBS) kann (und soll) in Zweiergruppen gearbeitet werden – die Kommunikation soll dabei (wie in populären OpenSource-Betriebssystemen üblich) digital erfolgen, persönliche Treffen sind nicht notwendig und sollten aufgrund der Pandemie auch dringend vermieden werden.
Um die Aufgaben bearbeiten zu können, ist ein CIP Account sowie eine Anmeldung in Waffel notwendig – letzteres ist ab Sonntag, den 25.10.2020 möglich, dabei muss auch die Variante (5 ECTS oder 7.5 ECTS) sowie die Gruppe gewählt werden.
Die Abgabe der Aufgaben erfolgt über GitLab.

Fragen

Für Fragen zur Vorlesung, Übung und den Aufgaben stehen der Dozent und die Übungsleiter während der wöchentlichen virtuellen Sprechstunde zur Verfügung, außerdem wurden Mailinglisten für die Kommunikation eingerichtet.
Für die Videokonferenz wird das lehrstuhlinterne BigBlueButton verwendet, bei Problemen dient Zoom als Rückfallposition. Bei beidem ist keine Installation von Software notwendig.

Bitte achtet darauf für die Sprechstunde geeignete Mikrofone und Kopfhörer zu verwenden, beispielsweise ein Headset, nicht geeignet sind Laptop-Mikrofone und die Nutzung von Lautsprechern. Sorgt zudem für eine leise Umgebung um Störgeräusche möglichst zu vermeiden.

Zusatzseminar

Es werden wieder zusätzliche Vorträge angeboten, welche die Bearbeitung der Aufgaben unterstützen und das Verständnis für die Zusammenhänge im Hintergrund verbessern sollen. Diese finden zum Teil synchron im Anschluss an die Sprechstunde statt, um eine bessere Interaktion zu ermöglichen. Die Teilnahme ist freiwillig, die Inhalte sind nicht prüfungsrelevant.

Arbeitsumgebung

Zur Bearbeitung der Aufgaben ist mindestens eine gute Internetverbindung (min. 1 Mbit) und ein moderner Webbrowser (HTML5-fähig) notwendig, um einen Fernzugriff auf den CIP zu ermöglichen.

Für eine optimale Entwicklungserfahrung wird eine halbwegs aktuelle unixoide Umgebung mit aktuellen Übersetzer (gcc) sowie gängigen Buildtools (make) und idealerweise der Emulator Qemu benötigt. Dies kann bei Bedarf auch mittels Virtuelle Maschine (VM) oder unter Windows über das WSL erreicht werden.

Zum Testen des Betriebssystems jenseits des Emulators wird ein Fernzugriff auf Testhardware zur Verfügung gestellt – damit kann StuBS auf Bare-Metal ausgeführt und mittels (webbasierter) Tastatur-Bildschirm-Maus-Weiterleitung gesteuert werden